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Posts Tagged ‘Maler’

Theorie oder Haltung

Es ist das Beste über Kafka. Dessen literarisches Konzept wie eine Theorie oder Haltung zur Welt zu lesen kommt Kafka am nächsten. Auch die Auffassungen von der Zugehörigkeit zur Territorialität gefällt mir. Die Visionen Kafkas sind wie der Extrakt einer Philosophie.
Deleuze spricht von der Kette der Signifikanten, die sich inflationieren. Ist dies eine Beschreibung dessen, was du als Maler machst? Weiterlesen …

Staubwolke

Die einzigen Künstler von heute, die für ihre Arbeit großzügig entlohnt werden, sind die Scharlatane; zu ihnen gehört nicht nur die importierte Variante, sondern auch die Landeskinder, die geschickt eine Staubwolke aufzuwirbeln verstehen, wenn es ums wirkliche Fragen geht.“
Ziehen wir davon die Passagen ab, in denen Miller überzieht, so bleibt doch ein heute zu bedenkender Kern übrig. Vor dem Hintergrund seiner deftig zulangenden Kritik erklärt sich, warum ein Maler wie van Gogh, der seiner Zeit voraus war, zu Lebzeiten erfolglos war und dementsprechend schlecht dran war. Weiterlesen …

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Bilder

Paris als ein in Freiheit schwelgender Veteran der Straße schlendernd, der in den alten, zerbröckelnden, verfallenen Mauern natürliche Bilder erblickte, kam er zu dem Schluß, er sei erst in dritter Linie Schriftsteller geworden und in ihm sei immer etwas von einem Maler gewesen, insofern er schon in New York Aquarelle gemalt hatte. Für seine Literatur bedeutet das, Weiterlesen …

Verwendung

Verschwenderisch ist er nur in der Verwendung seiner Mal utensilien. Alles wird für seine Kunst ausgegeben. Es ist ein so vollständiges Opfer, daß im Vergleich dazu das Leben der meisten Maler bläßlich und wertlos scheint. Van Gogh ist sich bewußt, daß er nie zu seinen Lebzeiten anerkannt, daß er nie den Lohn seiner Mühen erleben wird. Aber vielleicht werden seine Entsagungen den kommenden Malern die Dinge leichter machen! Weiterlesen …

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Wiedergabe

Dieses Wieder-in-Bewegung-Geraten-des-Bildes durch die schriftliche Wiedergabe eines Strichs, der zu weiteren anstößt, verweist auf die Übergänge, die das Bild zum Bild werden läßt. Malen gleicht wie Schreiben einem Strom, derjaetwas Intensives, Plötzliches und Wandelbares ist, Weiterlesen …

Im Atelier

Es war, als wäre er in einer anderen Welt, aus der er sich nicht herausreißen ließ, selbst dann nicht, wenn ein im Atelier anwesender Freund seine Sorgen bei ihm ablud. Was Miller über sich sagt, klingt, als zeuge das Malen einen anderen Menschen, dessen fröhliche Farbwut auch andere dazu animierte, so daß eine ganze Gruppe sich bei ihm einquartierte, Weiterlesen …

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Gegensatz

Dieser Gegensatz in der Gemütslage trennt wohl den Maler vom Schreiber. Doch sowohl schreibend als auch malend versuchte er, nicht zu denken, um so aufzudecken, was in ihm war und offenbart sein wollte. Für Miller war das Malen mit der linken Hand eine Form des Liebens, frei von Besitzansprüchen, Weiterlesen …