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Posts Tagged ‘Aquarelle’

Bilder

Paris als ein in Freiheit schwelgender Veteran der Straße schlendernd, der in den alten, zerbröckelnden, verfallenen Mauern natürliche Bilder erblickte, kam er zu dem Schluß, er sei erst in dritter Linie Schriftsteller geworden und in ihm sei immer etwas von einem Maler gewesen, insofern er schon in New York Aquarelle gemalt hatte. Für seine Literatur bedeutet das, Weiterlesen …

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Leichtigkeit

Wenn man sieht, mit welcher Leichtigkeit er gemalt, und liest, worüber er Worte verloren hat, und erlebt, wie sich Wort und Bild in seinen Aquarellen vermischen, als sei Schreiben wie Malen, so ist klar, daß Miller weder einseitig noch ein Engstirniger war, der sich auf ein einziges Gebiet zurückzog und auf einen einzigen Sektor beschränkte und alles übrige als zweitrangig und nichtssagend verwarf. Er ist so etwas wie ein Nomade des Geistes, Weiterlesen …

Eine Apologie

Das Mißlungene mit seinem Charme erscheint als eine Qualität an sich. „Gerade das Falsche daran“, so Miller, „gibt dem Gemälde seine Würze. Wenn man sein Medium erst einigermaßen zu meistern weiß, ist es natürlich schwierig, noch etwas falsch zu machen.“Gerade dadurch, daß ihm das Falsche zwangsläufig und willkürlich unterlief, wurde es wahr. Eine Apologie des Zufalls manifestiert sich hier. Daß die Anzahl seiner Aquarelle in die zig Tausende geht, von denen er in seiner Großzügigkeit massig an Hinz und Kunz verschenkte, so daß eine angemessene Retrospektive, Weiterlesen …

Die Dinge

Die Dinge werden nicht nur als allegorische Zeichen zitiert, sondern in ihrer materiellen Realität und in ihrer individuellen Besonderheit dargestellt. Dieser Detailrealismus in einem ideographischen Bild ist auch ein deutliches Zeichen eines epochalen Stilwandels. Weiterlesen …