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Dialog

Auch deshalb war er befähigt zu seinen spezifischen Dialogen des Übergangs. Ob er sie mit sich selbst oder mit anderen Künstlern führte, er profitierte von dem Dazwischen als Farbenergetiker und Wortakrobat. Er war bestrebt, die Diskrepanz zwischen beiden aufzuheben, und war sich doch darüber im klaren, daß der Wortsucher ein anderer ist als derjenige, der in Farben träumt. Gerade deshalb war er ein beide Seiten vermittelnder Meister des Dialogs auf der Schwelle. 1986 erschien in Barcelona und Paris ein Künstlerbuch mit dem Titel »Täpies-Llull«. Es enthält eine Radiersuite von Antoni Täpies zu ausgewählten Texten des mittelalterlichen Universalgelehrten Raimundus Lullus in katalanischer Sprache. In katalanischer Schreibweise mit doppeltem L am Anfang erscheint folglich auch der Name des Autors, der in Spanien als Ramön Lull1 bekannt ist. In vier Sprachen verfaßte er sein Werk, das theologische, mystische, philosophische, poetische und epische Schriften und Texte umfaßt.

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