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Märtyrer

Die letzten Jahre seines Lebens ist er ein wirklich Wahnsinniger im wahrsten Sinne des Wortes. Ganz Flamme und Geist, schäumt er von schöpferischer Energie über. Er ist der Becher, der überfließt. Und er ist einsam. Es ist schwer, in Arles Frauen als Modelle zu gewinnen. Seine Bilder sind grauenhaft, finden die Leute. ,Sie strotzen einfach von Farbe!'“
Soweit Miller, der in van Gogh den Künstler, der Märtyrer ist, und gleichzeitig die reine und revolutionäre Farbigkeit seiner bezaubernden Bilder sieht. Des Schriftstellers Sympathien gelten einem van Gogh, der „mit den Armen und Elenden, den ausgebeuteten Arbeitern, den Ausgestoßenen“ verkehrte, den Bauern liebte und ihn eher als den gebildeten Menschen pries und der, „als er uns eine neue Erde geschenkt hatte, fand, daß er der Welt nicht mehr gewachsen war: freiwillig ging er in eine Irrenanstalt.“

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