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Sackgasse

Er plädiert dafür, Erlerntes zu vergessen, weil es viel besser sei, etwas selber herauszufinden. Darum spricht er sich gegen Schulen im allgemeinen aus, die er für destruktiv hält, weil sie „die Neugier und den Wunsch zu lernen“ ersticken, und darum die Kritik an der Zeit nach dem Kindergarten als Gehirnwäsche. Es scheint, als sei ihm das bewußte Verlernen ein Glücksversprechen und ein Ausweg aus der Sackgasse des Auswendiggelernten. Die Malerei und die Freundschaften mit Künstlern, die er zeit seines Lebens pflegte, waren ihm wohl auch deshalb so wichtig, weil er darin eine Chance sah, dem Denken eine Ziellosigkeit zu geben, von der er sich Rettung versprach. Deshalb seine seitenlangen Ausführungen über das Malen, das sein Schreiben prägte, und seine Porträts von Künstlern, mit denen er an einem Tisch saß oder deren Nähe er sich wünschte.

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