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Archive for September 4, 2008

Positionen

Durch die Kargheit der Räume und die sperrigen Positionen, die die Menschen darin einnehmen, baut er so unauflösbare Spannungen auf, daß sie sich nicht definieren lassen. In Hotel by a Railroad sitzt eine Frau im Unterrock in einem Sessel und liest, während ihr der Mann, womöglich ihr Ehemann, den Rücken zuwendet und rauchend aus dem Fenster blickt, Weiterlesen …

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Nietzsche

Nietzsche hat das in einem berühmten Aphorismus so ausgedrückt: „… es gibt vielerlei Augen, auch die Sphinx hat Augen, und also gibt es vielerlei Wahrheiten und also gibt es keine Wahrheit.“
Und die Kunst liefert mit dem ganzen Weiterlesen …

Ausdrucksformen

Sie sprachen vorhin über Kunstsprachen. Das können persönliche Ausdrucksformen und Gesten sein, aber auch ein kultureller Code, der, wenn er einer anderen Zeit oder Kultur angehört, das Lesen eines Bildes sehr erschweren kann. Das setzt dann historisches Wissen voraus. Weiterlesen …

Odyssee

Als schriftliches Ergebnis seiner Odyssee mit diversen Komplikationen, auf der er nach eigenen Aussagen so uninspiriert wie noch nie zuvor war, lieferte Miller seinen Klimatisierten Alptraum ab. Ein anfang- und endloses und völlig anders als vom Verleger erwartet ausfallendes, da mit Amerika ins Gericht gehendes Buch, diktiert von dem Unterwegsfrust, der ihn von morgens bis abends plagte. Weiterlesen …

Marc Chagall

Ja, ihn regte die – Leichtfertigkeit auf, mit der die Leute sagten, er male wie Marc Chagall. Klar, er bewunderte ihn sehr, aber deshalb ihn gleich zu imitieren, lag ihm fern. Es nervte ihn, daß schneller geurteilt als geschaut wurde, zumal, Weiterlesen …

Spontaneität

Ein Frei-Stil, der der Spontaneität ihren Freiraum läßt, analog zu seiner fast graffitiartigen, keinem System gehorchenden, lyrischen Malerei, in der so etwas wie eine verwilderte Ordnung des Chaos herrscht. Er mochte es nicht, wenn seine Malerei Weiterlesen …

Surrealismus

Heraus kamen Passagen, deren abrupte Übergänge von Launen und überfallartigen Bedürfnissen bestimmt sind. Wenn ihm dabei der Surrealismus entgegenkam, von dem er seine ganz eigene Auffassung besaß, so auch deshalb, weil er das unbekümmerte, auf einen Spannungsbogen verzichtende, Weiterlesen …