Der Vorgang wurde fortan zum Modell für weitere Generationswechsel. Die Kunst wurde ein autonomes, selbstbezügliches gesellschaftliches System, das unter einem gewaltigen Aufwand an Kommentaren seine eigene Evolution inszenierte. Gefragt wurde nicht mehr, ob ein Bild meisterhaft gemalt sei, sondern ob es ein innovatives Konzept, einen neuartigen Stil habe.
Eine Schlüsselfigur des Übergangs ist Cezanne, über den Sie einmal einen Aufsatz geschrieben haben, und zwar über eine seiner vielen Ansichten des Mont Sain-te-Victoire, den er fast sechzigmal gemalt und gezeichnet hat.

Jeanette Biedermann

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